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September 2020

Worte suchen und finden in der Sprachlosigkeit: Moria

Lass uns den Globus mit Frieden fluten

mit Demut, Licht und stillem Tanz.

Lass es uns aufhalten, das große Verbluten

gemeinsam und vor allem ganz.

 

Das Schreien der Kinder durchschneidet die Nacht

könnt Ihr sie hören? Ich schon.

Stunde um Stunde um den Schlaf gebracht

das ist der Grausamkeit Lohn.

 

Öffnen wir die Grenzen und unsere Arme

und reißen wir endlich die Zäune ein.

Die Kraft der Welt liegt im Erbarmen

mit Wehrlosen im Feuerschein.

 

Löschen wir die Flammen mit unseren Tränen

wer keine weint, der ist verloren

sier werden sterben, muss man das erwähnen

viele sind gerade erst geboren.

 

4 Antworten zu “Worte suchen und finden in der Sprachlosigkeit: Moria”

  1. Valeska Istschonabend sagt:

    Liebe an Dich.
    Für Dich und wie wunderbar.

  2. Christin Merziger sagt:

    Liebe Barbara,

    deine Worte aus der Sprachlosigkeit sind so berührend. Hoffentlich können viele Menschen durch dich erreicht werden, wenn sie nicht schon durch das Leid rundum „weichgespült“ worden sind. Doch das kann wirklich ein großes, noch brachliegendes Potential des Lichtes und der Liebe in uns wachrufen. Christin.

    • Barbara Weitzel sagt:

      Liebe Christin, ich danke dir für Deine Worte und freue mich, dass ich Dir mit meinen Gedanken etwas geben konnte. Und ich kann Dich beruhigen: Viele haben mir auf diesen Text hin geschrieben und sind berührt, bewegt, zum Nachdenken angeregt. Ganz liebe Grüße, Barbara

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