Barbara Weitzel ist Journalistin, Autorin und Literaturkritikerin.
Sie ist immer dort unterwegs, wo sie Geschichten findet: In der Stadt und in der Welt der Bücher. Über das, was sie dort erlebt, schreibt sie in Zeitungen und Magazinen und auf Ihrem Blog „Laufend Lesen“.

„Es ist die Wirklichkeit,
welche die Möglichkeiten weckt“

R. Musil, MoE

Blog

November 2019

Wohnsitz von Welt und Detail: Mein Alphabet

Mein Augenmerk gilt den kleinen Dingen, denn in ihnen spiegeln sich die sogenannt großen. Das Augenmerk muss aber präzis sein. Und das Gesagte erst recht. (Ilma Rakusa, Mein Alphabet)

Cafés sind fast immer ein guter Ort um zu lesen. Manche Bücher wollen aber geradezu im Café gelesen werden – sowie es Cafés gibt, die unmissverständlich nach ihrer Lektüre rufen. Genau dort und in diesem Moment.

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Oktober 2019

Die Kraft des Kontakts: 180 Grad

„Vielleicht sollten wir versuchen, den Anderen nur noch so viel Unterschiedlichkeit nachzusagen, wie sie tatsächlich verdienen. Aber um zu wissen, wie viel das ist, müssten wir sie kennenlernen.“ (Bastian Berbner: 180 Grad)

Vor genau einem Jahr stieß ich beim Weglesen alter Zeitungen auf einen Satz, der mich seitdem in Gestalt des damals ausgeschnittenen Artikels auf meinem Schreibtisch begleitet.

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September 2019

Wie übersetzt man „Umpfigkeit“? Zum Hieronymus-Tag

BASOREXIE: Der plötzliche Drang, jemanden zu küssen. ANTIZIPATION bedeutet, sich Freude zu stibitzen. Ein unbekümmertes Verbrauchen von Wonnen, die noch gar nicht gesichert sind. (Tiffany Watt Smith / Birgit Brandau (Übersetzung): Das Buch der Gefühle Stibitzen. Wie lange habe ich das Wort nicht gelesen. Und „Basorexie“ (sowie Liget, Kaukokaipuu, Ringxiety und viele mehr) kannte ich vor […]

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„Manchmal braucht man die Dichter.“

C. Crowley, Das tiefe Blau der Worte