MEIN BUCH

Ansichten in stillem Blau

Barbara Weitzel (Text)
Kornelius Wilkens (Bilder)

Treibgut Verlag
100 Seiten
ISBN 978-3-947674-06-0
Erscheinungsdatum 1. August 2019

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Stimmen zum Buch

 

„Georg Trakl erkor Blau zu seiner Seelenfarbe. Wer das Blaue schaut, tut einen Blick in die Unendlichkeit. (…) Barbara Weitzel und Kornelius Wilkens heißen die zwei, die sich dem Blau ganz unbefangen in die Arme werfen. Weitzel, Journalistin, Bloggerin, Poetin, widmet der Farbe der Dichter seltsam reine Worte, die Kornelius Wilkens, Illustrator, Künstler, blau aus ihren Hüllen und Verpuppungen treten lässt. Während Trakl in seinem „Traum des Bösen“ Blau sorgsam vermeidet, entführt Weitzel in „Ansichten in stillem Blau“ die Farbe aus der hässlichen Stadt, dem „Fastschwarz der Millionen Wirklichkeiten“ in eine zartblaue Seelenwelt. (…) Sie weiß um die Fragilität des Blau, das nur den Blaublinden so mächtig, stark und hart erscheint, während es doch den stillen „Klang der Demut“ abbildet. Eine „eisblaue Warnung“ spricht sie nicht aus, wohl aber einen Appell an die Unsteten, Rastlosen und Hoffnungslosen, die Stille zu ertragen, den Blick im See, der „reglos lockt“ zu versenken, auszuharren und auszuhalten.“

Ute Cohen, CultureMag. Die ganze Rezension finden Sie hier.

 

„Jegliche plumpe, abgegriffene Sprache verbietet sich jedoch, wenn man dieses Buch beschreiben möchte, und auch zu viel verraten wäre schlimm – denn Bilder – und manchmal auch Texte – zu beschreiben, ist wie zu Architektur zu tanzen, das muss man höchst individuell austesten. Und so kann man nur Brosamen legen wie bei Gretel und Hänsel. Frau Weitzel schleicht sich in die Aufmerksamkeit mit Verbalpflänzchen wie „Sonnenuntergänge sind Angeber“ oder „Ratschläge sind auch Schläge. Auch getänzelt“ oder „den Mond nachahmend, der von allen angehimmelt wird“ – das ist schon großes Tennis der kleinen Form. Nun muss man sich nicht gemalte, nicht einfach hingepatschte, sondern herbeischimmernde, hervornebelnde Bilder mit überirdischem Orange und aquarell sich herandunstendem Blau dazu vorstellen von Herrn Wilkens. Im Grunde ist das Werk so, als hätten Norah Jones und Lenard Cohen ein Album zusammen aufgenommen, nur eben als Buch.“

Carsten Schmidt, Feuilletonscout. Die ganze Rezension finden Sie hier.

 

„Barbara Weitzels Lyrik ist das Gegenteil von Berlin, leise und grübelnd und tastend und träumend (…) Das darf ich schon wieder nicht verpassen.“

Erik Heyer, Tip Berlin. Zur Literaturkolumne geht es hier.

 

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